Investmentfonds

Investmentfonds

Wer nur über wenig Kapital verfügt, muss sich sehr genau überlegen, wo er sein Geld anlegt. Eine gute Diversifikation im Portfolio wird sehr schwer. Viele Anlageberater raten einem hier zu Investmentfonds. Um das Thema etwas genauer zu beleuchten gehen wir in diesem Beitrag auf die Vor- und Nachteile genauer ein.

Funktionsweise

Kleinanleger stellen sich häufig die Frage wie man richtig in Aktien investiert. Leider ist jedoch den wenigsten bewusst, wie sie ihr Geld gewinnbringend und vernünftig investieren. Eine entsprechende Diversifikation ist durch das meist geringe Kapital auch nicht gegeben. Sie können mit 10.000 Euro leider kein Portfolio aufbauen, welches gut diversifiziert ist. Die Lösung bieten hier Investmentfonds. Sie sammeln das Geld vieler Anleger ein und können das Kapital so besser in verschiedene Branchen investieren. Dies sorgt für eine bessere Risikostreuung. Durch die Auswahl der Titel eines Fondsmanagers soll die Performance den Markt langfristig übertreffen. Dies kommt jedoch ganz auf das Händchen des Fondsmanagers an. Die Fondsmanager haben keine freie Auswahl der Assetklassen. Derviate und andere spekulative Finanzprodukte sind nicht zugelassen. Die meisten wählen deshalb eine Mischung aus Aktien und Anleihen.

 

Performance

Die Performance ist vorallem bei Investmentfonds ein sehr heikles Thema. Es wird häufig diskutiert und es herrschen viele Meinungen über die Performance von Investmentfonds. Der Fakt ist: Die meisten Investmendfonds schaffen es nicht über einen Zeitraum von mehreren Jahren ihren Vergleichsindex zu schlagen. Dann stellt sich die Frage ob es wirklich sinnvoll ist in einen Fonds zu investieren. Viel besser wäre doch gleich die direkte Investition in den Vergleichsindex. Dies funktioniert am besten mit ETF’s. Mehr dazu gibt es hier.

Kosten

Die Kosten hängen hier auch vom Fonds ab. Die meisten liegen im Bereich zwischen 1 und 2 Prozent der Anlagesumme. Wichtig ist, dass diese Kosten jedes Jahr anfallen. Die meisten Fondsgesellschaften verbergen jedoch noch andere Kosten in ihren Verkaufsprospekten. Achten Sie deshalb unbedingt auf die TER (Total Exoense Ratio) wenn Sie sich dafür entscheiden in einen Invstmentfonds zu investieren. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die meisten Fonds keine sehr gute Performance für die hohen Gebühren liefern. Denn selbst wenn der Fonds den Markt um 2 Prozent schlägt, wird dieser Gewinn sofort durch die entstehenden Kosten zu nichte gemacht. Natürlich gibt es auch sehr gute Fonds, und man sollte deshalb nicht gleich alle sofort über einen Kamm scheren. Wer eine kostengünstige Alternative zur passiven Geldanlage sucht, ist mit einem ETF wohl am besten beraten.

 

Welcher Investmentfonds passt zu mir?

Nun stellt sich die Frage wie man den richtigen Investmentfonds auswählt. Leider verkauft Ihnen Ihr Bankberater meistens den Fonds, für den er die höchste Provision erhält. Informieren See sich also selber! Zuerst sollten Sie sich jeden Fonds genau anschauen. Auch wenn die Performance der Vergangenheit keine Gewissheit über zukünftige Gewinne gibt, so ist dies ein erster Indikator. Danach sollte man sich unbedingt die Kosten anschauen. Die TER sollte keinesfalls mehr als 2 Prozent betragen! Wichtig ist auch das das Fondsvolumen mindestens 500 Millionen Euro betragen sollte. Kleinere Fonds werden von den Investmentgesellschaften manchmal geschlossen. Die wichtigsten Daten zu jedem Fonds können Sie auf der finanzen.net erfahren.

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